Die im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ günstige Entwicklung der Arbeitslosenzahl in Oberösterreich (Arbeitslosenrate: 3,9 Prozent) ist zu einem wesentlichen Teil auf die wirtschaftliche Stärke der Städte Linz, Wels und Steyr zurückzuführen. Im September 2005 registrierte das AMS in Oberösterreich 23.697 Arbeitslose, um 6,98 Prozent mehr als 2003. Von diesen 1546 zusätzlichen Arbeitslosen hatten nur 244 in den drei Statutarstädten ihren Wohnsitz.
Stand Arbeitslose September 05 im Vergleich zu September 03:
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September 03
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September 05
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OÖ
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22.151
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23.697
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davon Linz
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3.841
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3.917
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Wels
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1.646
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1.695
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Steyr
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1.391
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1.510
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OÖ ohne Linz, Wels, Steyr
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15.273
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16.575
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In Summe stieg in Linz, Wels und Steyr die Arbeitslosenzahl (7122) um insgesamt 3,55 Prozent. Im übrigen Oberösterreich (ohne Linz, Wels und Steyr) gab es einen Anstieg an Arbeitslosen um 8,52 Prozent auf 16.575. Im Vergleich dazu liegt die Linzer Zuwachsrate mit 1,98 Prozent weit unter diesem Wert.
Die Zahlen zeigen, dass vor allem Linz und Wels dazu beitragen, die Arbeitslosenzahlen für Oberösterreich zu schönen (Linz +1,98 Prozent, Wels +2,98 Prozent), während die neue Landesmehrheit um 8,5 Prozent mehr Arbeitslose in Oberösterreich ohne Linz, Wels und Steyr zu verantworten hat.
Vergleich Landeshauptstädte
Im Landeshauptstädtevergleich weist nur Salzburg mit 1,42 Prozent einen niedrigeren Wert als Linz (1,98 Prozent) auf. In Graz erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen dagegen seit 2003 um 13,85 Prozent und in Bregenz um 13,29 Prozent.
Vergleich Landeshauptstädte
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Steigerungsrate
Arbeitslose von
2003 auf 2005
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EinwohnerInnen
1)
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Salzburg
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1,42 %
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142.808
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Linz
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1,98 %
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183.614
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Klagenfurt
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5,46 %
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90.145
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Innsbruck
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5,74 %
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113.457
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Eisenstadt
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9,47 %
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11.332
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St. Pölten
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10,53 %
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49.117
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Bregenz
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13,29 %
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26.747
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Graz
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13,85 %
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226.241
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1) Daten Volkszählung 2001
Einen wirklich aussagekräftigen Vergleich zeigt die folgende Grafik, die die Steigerungsraten jener Landeshauptstädte einander gegenüberstellt, die gemäß EinwohnerInnen in die gleiche Kategorie fallen.
Auch ein Vergleich des Verhältnisses von Arbeitslosen- zu EinwohnerInnenzahl unterstreicht die gute Position von Linz. So sind in Linz 2,13 Prozent der EinwohnerInnen als arbeitslos gemeldet. Dieser Wert wird nur von der wesentlich kleineren Landeshauptstadt Eisenstadt mit 1,84 Prozent unterschritten. In Graz dagegen liegt das Verhältnis Arbeitslose zu EinwohnerInnen bei 3,93 Prozent.
Aus allen Vergleichen ist ersichtlich, dass die Arbeitsmarktlage in Oberösterreich durch die Stadt Linz verbessert wird. Dies ist ein Ergebnis der guten Investitions-, Infrastruktur- und Bildungspolitik der Stadt Linz.
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Finanzreferent Stadtrat Johann Mayr über den positiven Einfluss der wirtschaftlichen Stärke der Städte Linz, Wels und Steyr auf die oberösterreichische Arbeitslosenstatistik)